Online Banking Nutzung stagniert – Mobile Banking steigt weiter

Bankenverband-Umfrage

Während die Nutzung des Online Banking zum Stillstand kommt, legt das Mobile Banking noch einmal zu. Dies geht aus einer Umfrage des Bankenverbandes hervor. Dabei wird deutlich: Das Alter scheint eine beträchtliche Rolle dabei zu spielen.

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Online Banking: Die Wachstumsjahre sind vorbei

Mobile Banking scheint das stationäre Online Banking nach und nach zu verdrängen, statt es zu ergänzen.

50 Prozent der Deutschen erledigen ihre Bankgeschäfte Online. Und bei diesem Wert scheint sich die Nutzung eingependelt zu haben. Der Wert stagniert nämlich, so ein Ergebnis einer Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Banken. Eine wichtige Rolle beim Online Banking spiele dabei das Alter. Bei den unter 40-Jährigen liegt der Anteil nämlich bei 70 Prozent, während  bei den über 60-jährigen nur 29 Prozent zu den „Online-Bankern“ gehören.

Mobile Banking gewinnt hingegen weiter an Beliebtheit. Laut Umfrage hat sich der Wert derer, die für ihre Banking-Geschäfte das Tablet oder Smartphone nutzen, von 25 auf 37 Prozent erhöht. Gleichzeitig ging die Anzahl der Nutzer von 75 auf 62 Prozent zurück, die einen stationären Computer für das Online Banking nutzen. Vor allem bei älteren Nutzern kommt ein stationärer PC noch häufig zum Einsatz. Bei der Ü-60-Gruppe liegt der Anteil bei 84 Prozent. 18-bis 29-Jährige greifen hingegen öfters auf das Smartphone zurück (45 Prozent).

Bildungsniveau bestimmt Häufigkeit von Online- und Mobile-Banking-Nutzung

Tablets werden vor allem von den 40-bis 49-Jährigen häufig genutzt. Rund 25 Prozent der Befragten aus der Altersgruppe greifen auf den tragbaren Computer zurück, um Banking-Geschäfte zu erledigen. Nur 19 Prozent der 40-bis 49-Jährigen nehmen hingegen das Smartphone.

Generell nutzen etwas mehr Männer (54 Prozent) Online-und Mobile Banking als Frauen (46 Prozent). Eine weitaus größere Rolle spielt laut Umfrage der Bildungsgrad. 72 Prozent der Deutschen mit Allgemeiner Hochschulreife nutzen Mobile Banking. Im Vergleich dazu greifen lediglich 31 Prozent der Befragten mit Hauptschulabschluss auf solch ein Angebot zurück. Das heißt konkret: Je höher der Bildungsabschluss desto häufiger die Nutzung von Online- und Mobile Banking. Dasselbe gilt für die Höhe des Haushaltsnettoeinkommens.

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