Girocard Zukunft: Wachstum bereitet Abschaffungs-Debatte ein Ende

Zahlungsmittel Girocard im Aufwind: Gute Zahlen bei der Girocard: 5,9 Milliarden Transaktionen in 2021

Totgesagte leben länger, möchte man meinen angesichts der sehr guten Zahlen, die die Girocard für 2021 vorgelegt hat. So verzeichnete die Geldkarte das größte Wachstum seit zehn Jahren. Vor kurzem wurde noch über die Abschaffung des Girocard-Systems diskutiert.

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Umsatz und Transaktionen um über 7 Prozent gestiegen

Mit guten Zahlen begegnet die EURO Kartensysteme GmbH den Diskussionen um eine mögliche Abschaffung der Girocard. Um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu sein, soll der Fokus der Weiterentwicklungen insbesondere auf der digitalen Karte liegen. - Quelle: EURO Kartensysteme GmbH

 

Die Girocard ist nach wie vor eines der beliebtesten Zahlungsmittel in Deutschland – und hat zuletzt sogar zugelegt. Im vergangenen Jahr konnte die Geldkarte insgesamt rund 5,9 Milliarden Transaktionen verzeichnen, das ist ein Plus von 7,3 Prozent gegenüber 2020 (5,5 Milliarden Transaktionen). Wie die Euro Kartensysteme jetzt meldet, stieg auch der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 Prozent auf 253 Milliarden Euro (2020: 236 Milliarden Euro). Das Überraschende dabei: Trotz Einzelhandelskrise in der Pandemie und einem schwachen ersten Halbjahr zeigt die Girocard ein deutliches Wachstum. Dem Trend folgend steigt auch die Zahl der Akzeptanzpunkte stetig an. Laut der Betreiber legte die Geldkarte zuletzt das stärkste Wachstum seit zehn Jahren vor.

Kontaktlose Zahlungen treiben Nutzung an

Quelle: EURO Kartensysteme GmbH

Ein Treiber für die Entwicklung sei das kontaktlose Bezahlen, heißt es beim Branchenverband weiter: zum Jahresende 2021 lag der Wert bei 73 Prozent. Anfang des Jahres waren noch rund 63 Prozent der Zahlungen im Girocard-System kontaktlos. Offensichtlich hat sich das kontaktlose Bezahlen im Girocard-System mit Karte, Smartphone oder Smartwatch im Alltag der Kunden etabliert.

Gleiches gilt für die Händler: So waren 2021 monatlich bis zu 973.000 aktive Girocard-Terminals im Feld, ein Plus von 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit der größte prozentuale Zuwachs bei den Bezahlpunkten seit mehr als zehn Jahren. Ein möglicher Grund könnte sein, dass die Girocard für Händler günstige Konditionen bei gleichzeitiger Zahlungsgarantie bietet.

Bleibt die Girocard doch noch im Rennen?

Die guten Zahlen kommen für die Girocard zur rechten Zeit, denn in der Branche wurde schon mehrfach über die Abschaffung der Girocard diskutiert. Als erste große Retailbank hat die Santander vor kurzem angekündigt, das Girocard-System abzuschaffen. Deutsche Santander-Kunden werden künftig wohl nur noch eine Visa-Karte erhalten. Diese Karte ist dann international durch V-Pay nutzbar, während die Girocard ein rein deutsches System ist. Die Nutzung der Girocard ist demnach begrenzt, die Karte lässt sich im Grunde nur für Einkäufe vor Ort einsetzen. Dass deutsche Kunden damit trotzdem im Ausland bezahlen konnten, war nur durch zusätzliche Dienste und andere Karten möglich. Grund für die Entscheidung der Santander Bank dürfte sein, dass Maestro - ein Bezahldienst für das Ausland von Mastercard - bald eingestellt werden soll.

Nun will die Girocard weiter im Rennen bleiben. Der Fokus der Weiterentwicklung soll insbesondere auf der digitalen Karte liegen. Banken und Sparkassen wollen ihren Kunden auch für grenzüberschreitende Zahlungen in Zukunft Lösungen mit der Girocard zur Verfügung stellen.

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