Das Ende der Geldautomaten: Existenzängste bei Geldautomatenbetreiber

Immer mehr Kunden nutzen Einzelhandel für Bargeldversorgung

In Zeiten von Corona ist bargeldloses Zahlen in Deutschland so populär wie nie zuvor. Das stellt die Geldautomatenbetreiber vor neue Herausforderungen. Nicht nur, dass der Deutsche aktuell weniger Bargeld benötigt – dass, was er braucht, hebt er gleich an der Kasse im Supermarkt ab.

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Mit Karte zahlen ist hygienischer – oder?

In der Corona-Krise heben immer weniger Menschen Geld am Automaten ab und zahlen lieber bargeldlos.

Die Deutschen lieben ihr Bargeld. Doch in Zeiten von Corona wird die Kartenzahlung immer populärer. Supermärkte, Drogerien und Apotheken rufen mit Schildern ihre Kundschaft sogar explizit dazu auf. Somit soll das Personal geschützt werden. Klingt plausibel, doch die Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten sieht das anders: „Man nutzt die Chance natürlich, die bargeldlosen Verfahren weiter voranzutreiben“, sagt der Vorsitzende Kersten Trojanus. Hygiene sei nur ein Vorwand, in Wahrheit gehe es den Supermärkten darum, den eigenen Bargeldbestand zu verringern, klagt die Interessenvertretung mit Sitz in Bayern.

Tatsächlich scheint von Bargeld weniger Gefahr auszugehen, als viele denken. So erklärt der Virologe Christian Drosten zu der Virenlast auf Geldscheinen und Münzen: „Das würde ich mal weitestgehend vergessen. Denn das sind behüllte Viren, und behüllte Viren sind gegen Eintrocknung extrem empfindlich."

Geldautomatenbetreiber sehen rot

Alles also nur, um das Bargeld loszuwerden? Aldi Nord wehrt sich gegenüber diesen Anschuldigungen und  nennt den Vorwurf haltlos. Bargeldlose Bezahlvorgänge seien in der Regel für den Discounter sogar teurer. Es gehe laut eigener Aussage darum, den direkten Kontakt zwischen Kassenpersonal und Kunden zu verringern.

So oder so. Für die Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten geht es um ihre Existenz. „Es ist also auch eine ökonomische Frage, über die hier gerade diskutiert wird. Wer verdient am Bargeld mit? Ist es der Supermarkt, sind es die Geldautomatenbetreiber, die überlegen müssen, wie zukunftsfähig ist der Geldautomat an sich?“, erklärt Wirtschaftspsychologe Janko Laumann.

Corona wird nicht das Ende des Bargeldes sein

Laumann glaubt, dass die Pandemie das Bezahlverhalten generell verändern könne. In immer mehr Geschäften ist das Zahlen mit Kredit- oder Girokarte möglich – auch dort, wo man zuvor nur bar zahlen konnte. „Corona kann insofern ein Startschuss sein, dass immer mehr Geschäfte, auch Bäckereien, kleine Konditoreien sich überlegen, Bargeldlos-Zahlen zu ermöglichen“, erklärt der Wirtschaftspsychologe.

Dennoch: Das Ende des Bargeldes wird auch die Corona-Pandemie nicht sein. „Das Bargeld, das lege ich mir zu Hause hin, das habe ich da einfach. Weil ich auch nicht weiß, was sonst so auf mich zukommt im Leben. Also es gibt so eine gewisse Sicherheit, dass ich immer entscheiden und bezahlen kann. Auf der anderen Seite habe ich eben auch, wenn ich mit Bargeld bezahle, immer den Überblick: Was kann ich mir noch leisten und was nicht? Weil mein Portemonnaie eben irgendwann leer oder eben noch voll ist“, beruhigt Laumann.

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