Debitkarte - Kreditkarte light: Definition, Bedeutung, Kosten & Gebühren

Alle Infos zur Debitkarte: Vorteile, Nachteile und Unterschied zur Kreditkarte

Während die Konditionen von Kredit- und Girokarte den meisten Verbrauchern bekannt sind, sieht das bei der Debitkarte oft anders aus. Wie eine Debitkarte funktioniert, was ihre Vor- und Nachteile sind und wie sie sich zur Kreditkarte abgrenzen lässt, lesen Sie in diesem Artikel.

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Das kann die Debitkarte

Eine Debitkarte ist eine Bankkarte, die zur bargeldlosen Bezahlung oder zum Geldabheben genutzt werden kann.

Debitkarten sind Geldkarten, die mit einem Giro- oder Kreditkartenkonto verknüpft sind. Wenn Sie mit der Karte bezahlen und oder mit ihr Bargeld abheben, wird der entsprechende Betrag sofort vom Konto abgebucht. Eine bekannte Art der Debitkarte ist die Girocard (vormals EC-Karte), die fast Jeder in seinem Geldbeutel hat. Immer beliebter wird auch die Debit-Kreditkarte.

Eine Debit-Kreditkarte ist keine “echte” Kreditkarte, sondern eine Art Light-Variante. Das heißt: Sie können mit der Karte zwar bargeldlos zahlen, einen Kreditrahmen bekommen Sie aber nicht gewährt. Während bei echten Kreditkarten der Betrag erst am Ende des Monats abgebucht wird – das Kreditkarteninstitut geht in Vorleistung und gewährt Ihnen einen Kredit – wird der Betrag bei der Debitkarte sofort abgezogen.

Das führt dazu, dass die Debit-Kreditkarte nicht überall akzeptiert wird. Für Hotelbuchungen und Mietwagen benötigen Sie in der Regel eine echte Kreditkarte. Der Kreditrahmen sichert Autovermieter und Hoteliers vor eventuellen Schäden oder Ausfallzahlungen ab.

Einsatz der Debitkarten

Debitkarten können Sie deutschlandweit an allen Kassen nutzen, an denen Kartenzahlung angeboten wird. Für die Autorisierung der Zahlung ist Ihre PIN oder Unterschrift nötig. Wichtig: Schreiben Sie Ihre PIN nie irgendwo auf und führen Sie diese nie zusammen mit der Karte im Portemonnaie mit.

Bargeld können Sie theoretisch an jedem Bankautomaten abheben. Je nach Bank können dafür aber Kosten entstehen. Daher sollten Sie darauf achten, zu welchem Verbund der Herausgeber Ihrer Debitkarte gehört. Es gibt unterschiedliche Netzwerke beziehungsweise Automatenverbunde. Diese sind:

  • Sparkassenverband mit 25.700 Geldautomaten
  • BankCard Servicenetz (Volksbanken und Raiffeisenbanken) mit 19.600 Geldautomaten
  • Cash Group mit 9.000 Geldautomaten, inklusive Bargeldbezug an den Kassen von etwa 1.300 Shell-Tankstellen
  • Cash-Pool mit 3.000 Geldautomaten

Debitkarte im Ausland nutzen

Debitkarten können auch im Ausland genutzt werden. Die deutschen Banken kooperieren dafür mit Anbietern wie Mastercard (Maestro) und Visa (V-Pay). Welchen Anbieter Ihre Debitkarte unterstützt, erkennen Sie an dem entsprechenden Symbol auf der Karte.

Wenn Maestro der Partner Ihrer Debitkarte ist, können Sie weltweit mit Ihrer Karte Geld abheben und in Geschäften bezahlen (an allen Akzeptanzstellen von Mastercard). Unterstützt Ihre Girocard V-Pay, ist damit nur im europäischen Ausland eine kostenlose Nutzung möglich. In Ländern außerhalb der EU müssen Sie auf eine Kreditkarte zurückgreifen.

In diesen Ländern kann V Pay genutzt werden:

  • Staaten der Europäischen Union (EU)
  • Andorra
  • Gibraltar
  • Island
  • Israel
  • Liechtenstein
  • Monaco
  • Norwegen
  • San Marino
  • Schweiz
  • Türkei
  • Vatikanstadt

Gebühren für die Nutzung der Debitkarte

Oft wird die Debitkarte kostenlos zu einem Konto angeboten. Es kommt aber vor, dass Banken für die Ausgabe der Karte eine geringe Gebühr verlangen, ebenso wie bei einer Zweitkarte oder bei einer Ersatz-Debitkarte nach Verlust.

Weitere Gebühren können beim Bargeldabheben am Automaten anfallen. Auch für die Nutzung im Ausland können Gebühren von dem jeweiligen Automatenbetreiber berechnet werden. Entstehende Gebühren müssen aber immer vor dem Abheben am Automaten angezeigt werden.

MIT DEBITKARTE PER SMARTPHONE BEZAHLEN

Mit einer Debitkarte können Nutzer Einkäufe auch mobil per Smartphone bezahlen. Dazu muss die Karte lediglich bei einer digitalen Bezahllösung wie Apple Pay (iPhone) oder Google Pay (Android-Gerät) hinterlegt sein. Auch Online-Shopping funktioniert mit der Debitkarte, sofern die Karte für die vorgeschriebene Zwei-Faktoren-Authentifizierung freigeschaltet ist.

Vorteile Debitkarte

  • bargeldloses Bezahlen
  • im Inland und Ausland nutzbar
  • geringe Verschuldungsgefahr
  • oft kostenlos

Nachteile Debitkarte

  • nicht alle Geldautomaten können kostenlos genutzt werden
  • nicht überall anerkannt
  • oft zusätzliche Kosten außerhalb Europas
  • hohe Zinsen bei Nutzung des Dispokredits

Vergleich Debitkarte und Kreditkarte

 

Debitkarte

Kreditkarte

Zahlungen

Getätigte Zahlungen werden direkt vom Konto abgebucht.

kein Kreditrahmen

mit V-Pay nur kostenlos in Europa nutzbar; über Maestro weltweiter Einsatz möglich

Getätigte Zahlungen eines Monats werden auf einmal im Folgemonat abgebucht.

eigener Kreditrahmen

zumeist weltweiter kostenloser Einsatz

Schulden

geringe Gefahr für Verschuldung

schnelle Verschuldung möglich

Optik

12- bis 16-stellige Kartennummer

EMV-Chip und einen Magnetstreifen

Logo der herausgebenden Bank und die Label der unterstützten Debitsysteme

auf manchen Debit-Kreditkarten steht das Wort „debit“

12- bis 16-stellige Kartennummer

teilweise kein Magnetstreifen

Logo der herausgebenden Bank und die Label der unterstützten Kreditsysteme

Zusatzleistungen

keine

Versicherungspakete

Bonusprogramme

Rabatte

spezielle Services

Welche Banken Bieten eine Debitkarte an?

Diese Banken haben Debitkarten im Portfolio:

  • Commerzbank: seit Juni 2020 gibt es eine (virtuelle) und kostenlose Mastercard Debit, um einen Workaround für Apple Pay zu schaffen
  • Oldenburgische Landesbank: seit August 2020 erhält jeder Kunde unaufgefordert eine Mastercard Debitkarte. Perspektivisch soll sie bestehende Giro- und Kreditkarten ersetzen.
  • HVB: seit November 2020 gibt es optional und gebührenfrei eine Debitkarte von Visa zum Girokonto. In diesem Fall bleibt die Girocard Standard.
  • DKB: die Bank erwägt derzeit, ihr bisheriges Doppel aus Girocard und klassischer Kreditkarte mit einem Modell abzulösen, in dem eine Debitkarte von Visa der kostenlose Standard ist. Girokarte und klassische Kreditkarte wären dann eine kostenpflichtige Extraleistung.
  • Comdirect: die Direktbank hat angekündigt, allen Kunden unaufgefordert eine Debitkarte von Visa zu schicken und diese zum Hauptprodukt zu machen. Die Girocard gibt es künftig nur noch auf Wunsch.
  • In der Regel geben Neobanken (wie N26, Vivid Money, etc.) keine Girocard, sondern ausschließlich Debitkarten von Mastercard (N26, C24 Bank u.a.) oder Visa (Vivid Money u.a.) heraus.
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