CBDCs: Digitale Zentralbankwährungen

Was sind CBDCs und wo werden sie schon genutzt?

Der Boom der Kryptowährungen hat auch die Debatte um digitale Zentralbankwährungen angeschoben. Zahlreiche Länder denken darüber nach, eine digitale Version ihrer Währung einzuführen. Auch in der EU laufen Planungen zum digitalen Euro.

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Was ist CBDC?

Aktuell gibt es rund 57 Zentralbanken, die sich mit der Einführung von CBDC, also digitalem Zentralbankgeld für die breite Öffentlichkeit, befassen. - Quelle: Shutterstock.com

Bei Central Bank Digital Currency, kurz CBDC handelt es sich um eine digitale Zentralbankwährung. Konkret könnte das beispielsweise der digitale Euro sein, der angedacht ist, aber noch nicht realisiert wurde. Noch ist offen, ob die CBDCs auf Blockchain-Technologie oder bestehenden Zahlungssystemen basieren werden.

Befürworter meinen, dass CBDCs eine stabile Alternative zu volatilen Kryptowährungen wie dem Bitcoin darstellen können: “CBDCs sind so konzipiert, dass sie sehr stabil und wertbeständig sind, niedrige Transaktionskosten haben und von der Zentralbank abgesichert werden, um das Vertrauen der Verbraucher zu stärken – ganz im Gegensatz zu Bitcoins, deren Wert schwankt und die eher eine Anlageform darstellen”, so die Einschätzung von Tobias Adrian, Direktor der Währungs- & Kapitalmarktabteilung des Weltwährungsfonds IMF.

Kritiker der digitalen Zentralbankwährung geben allerdings zu bedenken, dass Cybersicherheit eine große Herausforderung für CBDC sei. Auch der IMF-Direktor betont, dass sichergestellt werden müsse, dass das System widerstandsfähig gegen Cyberangriffe sei. Ein weiteres Risiko sehen Experten darin, dass die CBDCs die bestehenden Banken untergraben könnten.

Welche Länder haben bereits CBDCs?

Führt ein Staat CBDC für Privatkunden ein, bedeutet das, dass die digitale Zentralbankwährung direkt von Bürgern und Unternehmen als eine Form von digitalem Bargeld genutzt werden kann. Bis August 2021 haben es allerdings nur wenige Staaten geschafft, diese Idee in die Realität umzusetzen: die Bahamas mit dem Sand Dollar, Kambodscha mit dem Bakong sowie die vier Inselstaaten der Ostkaribik mit DCash.

Zudem gibt es einige Geldbörsen, die bereits den Umtausch von US-Dollar in Rupee Stable Coin ermöglichen. Dabei fällt eine geringere Gebühr an als beim regulären Währungstausch von Fiatgeld. Mit CBDCs könnten teure grenzüberschreitende Zahlungen dann der Vergangenheit angehören.

Welche Länder wollen CBDCs?

Mittlerweile interessieren sich rund 80 bis 100 Zen­tral­ban­ken auf der gan­zen Welt für die di­gi­ta­le Zen­tral­bank­wäh­rung (CB­DC). Viele befinden sich aktuell in ei­ner Pi­lot- oder Test­pha­se. So startete beispielsweise die Europäische Zentralbank (EZB) im Sommer eine zweijährige Testphase zum digitalen Euro. Dabei sollen die Ausgestaltungsmöglichkeiten getestet, der Rechtsrahmen festgelegt und Anwendungsfälle durchgespielt werden.

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